Rückblick Juni

von Sabine Tutte (Öffentlichkeitsarbeit UIKW)

Im Juni war viel los. Die erste UIKW Party stieg am 8. Juni im Muggefug in Kooperation mit Greenpeace Cottbus. Die Besucher konnten sich über grüne Banken und Stromanbieter informieren, sowie im Kost-Nix-Laden stöbern. Außerdem gab es noch ein vegetarisches Büffet. Getanzt wurde natürlich auch- daher an dieser Stelle ein Dankeschön an die Muggefug DJs.

Traditionell begann das Sommerfest der BTU mit dem Markt der Möglichkeiten auf dem IKMZ Hügel. Zwischen der Essmeile mit Spezialitäten der ausländischen Studierenden durfte unser Stand nicht fehlen. Neben Werbung für unsere Themenwochen hatten wir auch das Spiel „Wirf deinen Abfall richtig weg“ im Gepäck.

Vom 17.-20. Juni fand dann die Cradle to Cradle Themenwoche (kurz: C2C) statt. C2C ist ein alternatives Kreislaufwirtschaftskonzept, das ein Umdenken in der Produktgestaltung fordert, sodass sämtliche Komponenten eines Produkts in gleicher Qualität entweder in einem technischen oder einem biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können.

Als Einstieg zeigten wir am 17.06.13 den Film Nie wieder Müll- Leben ohne Abfall, in dem C2C Begründer Michael Braungart und erste Produkte vorgestellt wurden. Tim Janßen und Nora Sophie Griefahn vom C2C Verein gingen am 18.06.13 vertiefend auf die Prinzipien des Konzepts ein. Wir müssen wegkommen von der Gesellschaft, in der Rückstände unserer Konsumgüter die Umwelt und die menschliche Gesundheit belasten (Plastik im Meer, steigende Anzahl von Allergikern usw.). Der Vortrag der beiden wurde durch Lars Zimmermann ergänzt, der die Open Source Idee als  Chance sieht C2C schnell umzusetzen. Durch das Offenlegen von Bauplänen oder gemeinschaftlicher Produktentwicklung können Innovationen schneller und günstiger voran gebracht werden.

Höhepunkt der Woche war der Vortrag von Albin Kälin am 20.06.13. Kälin hat das erste C2C Produkt entwickelt: einen (theoretisch) essbaren Stoff, der z.B. als Sitzbezug im A380 zu finden ist. Als Begründer der EPEA Switzerland hilft er Unternehmen in der Alpenregion das C2C Konzept umzusetzen. Wie können Unternehmer beginnen in Kreisläufen zu denken? Zudem konnte er viele C2C Produkte vorstellen und die Entwicklungspotenziale von C2C weltweit zeigen.

 

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